Naturwissenschaften

Naturwissenschaftliche Exponate: 

Eine kleine Geschichte der Genetik (D. Vogt Weisenhorn) – 3,49 MB

Nicht jedem ist bekannt oder bewusst, dass die Genetik eine junge Wissenschaft ist, deren Grundsätze schon seit der Steinzeit durch gezielte Züchtungen sowohl von Tier als auch Pflanze angewandt wird. Erst im Laufe der letzten 150 Jahre wurden diese „Erfahrungen“ durch die Erkenntnisse der Wissenschaft auf nachvollziehbare Gesetzmässigkeiten zurückgeführt. Die „Genetik“ als Wissenschaft war geboren. Mit ihr – und der Tatsache, dass dieses Wissen nun gezielt angewandt werden kann – kamen auch die Diskussionen rund um die Gentechnik. Heute geht es mehr um veränderte Gene in Nahrungsmitteln und unserer Umwelt. Gerne wird dabei vergessen, dass, wie so vieles in der Natur, diese Technik auch ihre „guten“ Seiten, z. B. als Grundlage für die Heilung von Krankheiten, hat. 

(Vermeil-Medaille bei den Einrahmen-Regional-Meisterschaften 2014 in Altach)  


Die Psyche – eine medizinische Herausforderung (D. Vogt Weisenhorn) – 3,95 MB

"Mental Health" – „Geistige Gesundheit“ ist heute in vieler Munde. Laut WHO sind psychische Störungen der häufigste Grund für Frühpensionierungen. Grund genug die Geschichte der Psychiatrie zu beleuchten: ist es ein Problem der modernen Gesellschaft? Inzwischen weiss man jedoch schon von psychosomatischen Kliniken des Altertums. Nach der dunklen Phase des Mittelalters wurde im im 18. Jahrhundert der Grundstein für die moderne Psychiatrie – ohne Zwangsmassnahmen – gelegt. 100 Jahre später folgen Kraepelin und Freud. Heute ist Psychiatrie eine anerkannte medizinische Disziplin und erreicht bei vielen Erkrankungen wie Sucht, Depression und Angsterkrankungen Linderung.


Demenz – der lange Abschied aus dem Leben (D. Vogt Weisenhorn)  

Obwohl wir während unseres gesamten Lebens immer wieder Abschied nehmen müssen, stellen insbesondere die letzten Jahre eines Demenzkranken höchste Anforderungen an den Patienten selbst, die Angehörigen und unsere Gesellschaft. Trotz, oder gerade aufgrund dieser Probleme, dürfen diese Menschen nicht vergessen und aus unserer Gesellschaft ausgrenzt werden. 

Dieses fünfteilige Exponat erreichte bei der Nordposta Hamburg 2016 eine Goldmedaille (Rang III – 85 P).


Für den Team-Wettbewerb für die Arge Medizinphilatelie (Exphimo 2017 in Bad Mondorf) gestaltet Daniela Vogt Weisenhorn das Exponat nach den Erfordernissen der Wettbewerbsvorgaben – eine 15-Blatt-Präsentation – und erhält dafür 38 von 40 möglichen Punkten – es stellte das zweitbeste Exponat aller angetretenen Teams dar. Hier geht es zum Exponat.   


Zum ehemaligen 1-Rahmen-Exponat (existiert nur noch virtuell):

Demenz – der lange Abschied aus dem Leben (D. Vogt Weisenhorn) – 4,0 MB  

(Gold-Medaille bei den Einrahmen-Regional-Meisterschaften 2015 in Innsbruck) 


Prostata – Diskutieren Sie mit Arzt und Apotheker (C.M.Brandstetter)

Der Kunde des Arztes soll in dessen Händen nicht zum Patienten werden, deshalb soll der Kunde mündig sein. Wir Männer kennen uns bei Bier und Frauen aus – aber was ist mit unserem eigenen Körper?

Ich bin volljährig – zum Exponat

Ich bin nicht volljährig – zur Übersicht


…. allein die Dosis macht das Gift (Clemens M. Brandstetter)

Dem Paracelsus ist der Titel des Exponats geschuldet. Er hat legendäre Heilungserfolge, schon damals – im 16. Jahrhundert – macht er sich andere Ärzte und Apotheker zum Feind. Paracelsus erhebt neben dem "Befund" die "Betrachtung des Grossen und Ganzen" zur unbedingten Notwendigkeit. Er hinterlässt uns wichtige Vermächtnisse: "Alle Wiesen und Matten, Berge und Hügel, die sind Herrgott's Apotheke" und "Die Natur ist auch Arzt, Apotheke und Arznei…." Und von Paraclsus lernen wir, dass uns Sonne, Salz und Wasser – bei Überdosierung – schaden können! 


Die Grüne Fee ist tot – es lebe die Grüne Fee (D. Vogt Weisenhorn)

Kaum ein alkoholisches Getränk hat in seiner Vergangenheit so viele Legenden und Mythen hervorgebracht wie der Absinth. Mitte des 18. Jahrhunderts im Val-de-Travers (Schweiz), inmitten einer Feenlandschaft geboren, wurde dem grünlich schimmernden Absinth auch der Name „Grüne Fee“ verliehen. Die Grüne Fee war weltweit in aller Munde, bis sie sich Anfang des 20.  Jahrhunderts fast in ganz Europa aufgrund von übler Nachrede in den Untergrund zurückziehen musste. Dort überlebte sie 100 Jahre bevor sie sich wieder öffentlich und ungestraft zeigen konnte.  Dies ist die Geschichte der Grünen Fee

(Die Verleihung des Medizinnobelpreises an Tu Youyou (2015) für die Isolierung des Antimalaria-Wirkstoffs Artesiminin aus der Wermutpflanze macht die Entscheidung, ob das Exponat nun unter "Historisch" oder "Naturwissenschaften" einzuordnen sei, relativ einfach). Wer sich über den Absinthe in der Wissenschaft und Medizin informieren will, kann es hier tun.

   Le processus de distillation de l'absinthe fût résumé par J. de Brevans dans son traité "La fabrication des liqueurs" (1908) comme suit: "L'absinthe se prépare suivant un grand nombre de recettes qui toutes ont pour bases les plantes suivantes: la grande absinthe, la petite absinthe, l'anis, le fenouil et l'hysope. En général on mélange ces différentes plantes pour les distiller; mais un certain nombre de fabricants préfèrent traiter à  part l'absinthe, l'anis et le fenouil, pour mélanger ensuite les esprits parfumés dans les proportions voulues. Les matières premières sont placées dans des alambics chauffés à  la vapeur, tels que ceux construits par Deroy fils aîné, pour cet usage, avec la quantité voulue d'alcool et la moitié du volume d'eau nécessaire pour la distillation; on laisse macérer les plantes 12 ou 24 heures ou même plus longtemps; on ajoute le restant de l'eau et on procède à  la distillation. Cette opération dont être conduite lentement pour éviter les coups de feu qui nuiraient à  la qualité du produit.  On arrête cette opération quand le distillat marque 60º au premier jet: on évite ainsi la rectification. Les produits de tête et de queue sont recueillis à  part et servent à  la fabrication des absinthes ordinaires; seuls les produits de coeur sont utilisés pour préparer les absinthes fines. Le liquide laiteux qui distille à  la fin est ajouté aux nouvelles macérations. L'esprit parfumé d'absinthe est incolore.  Pour le colorer, on y fait macérer un mélange de petite absinthe et d'hysope; à  cet effet on se sert d'un colorateur, appareil spécial chauffé par une circulation d'eau chaude ou de vapeur; cette opération dure 12 heures. L'absinthe est mise à  vieillir dans des foudres, puis on la réduit au degré voulu avant de la livrer à  la consommation."


Kork für Kork (C.M.Brandstetter) – 5.0 MB

Kork ist ein Naturprodukt, für das es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten gibt – uns sind die Korken aus Champagner-, Sekt- oder Weinflaschen bestens bekannt. In Deutschland fallen jährlich etwa 1.200.000.000 Flaschenkorken an. Das entspricht 32.000 Kubikmeter Korkschrot. Nur ca. 1/10 des „Mülls“ wird recycelt (wiki). Das ist die eine Seite der Medaille – auf der anderen Seite wissen wir, dass die Korkbildung verkümmert, wenn der Kork nicht geerntet wird. Dann roden Wald-Eigentümer und schaffen Freiflächen. Dort ist der Ertrag kurzfristig durch Viehhaltung grösser als der langfristige Ertrag aus dem Korkeichenwald. Vergammeln die Korkwälder im Mittelmeerraum, werden die Eigentümer diese Wälder auflassen und mit Pinie und standortfremdem Eukalyptus aufforsten – die Vielfalt der Begleit-Fauna und -Flora – stirbt aus. Immer wieder wird das Argument ins Treffen geführt, dass Plastikstopfen oder Alu-Drehverschlüsse weniger negative Einflüsse auf den Wein haben. Studien der Hochschule Geisenheim (Institut für Önologie) enttarnen Chlorverbindungen (PCP, TP, TCP), die in Holzschutzmitteln verwendet wurden und werden als Verursacher der Kork- und Muffton-Problematik. Ein Sardischer Winzer hat einen praktischen Versuch gemacht: vier gleiche Flaschen, gleicher Wein, vier verschiedene Verschlüsse – und siehe da: jeder der Weine schmeckte anders…

Zum Exponat     


Schnegel, eine erfolgreiche Tiergruppe – 1. Teil (C. M. Brandstetter) – 4,16 MB

Im ersten Teil erfolgt einer kurzer Blick auf die Welt der Mollusken nach verschiedensten Gesichtspunkten. Verwandte der Schnecken, Lebensräume, Nahrung und Feinde werden vorgestellt.

  Slugs are a part of the rich world of the class of Gastropoda. They mostly live in forests and love biotopes with cool places like in canyons or under the barks of old trees. Mushrooms are a highly welcome food. The glacial period produced a lot of new species in the southern Alps of Europe.


 Alfred Russel Wallace – Der Wettlauf um die Evolutionstheorie  (C.M.Brandstetter)

Vor rund 160 Jahren, im Frühjahr 1858, erkannte der britische Naturforscher Alfred Russel Wallace – fernab im indo-malaiischen Archipel und unabhängig von Charles Darwin ­ den Mechanismus der Evolution. Mit dem Prinzip der natürlichen Selektion gelang ihm der entscheidende Durchbruch bei der Entdeckung der Evolutionstheorie. Wallaces Arbeit wurde in London am 1. Juli 1858 unter höchst bemerkenswerten Umständen gemeinsam mit einem Auszug der bis dahin nicht publizierten Ideen von Charles Darwin erstmals vorgestellt und anschließend veröffentlicht. Dennoch gilt Darwin seitdem als Vater der Abstammungstheorie, während Wallace stets in dessen Schatten stand. Bis heute haben Wissenschaftshistoriker die erstaunlichen Ereignisse um diese Veröffentlichung nicht vollständig geklärt. Was oft als Zufall oder Zeugnis der Großmut zweier bedeutender Forscher aufgefasst wurde, ist für andere einer der ungeheuerlichsten Vorgänge der Biologie-Geschichte – (Matthias Glaubrecht).

  The theory of evolution by natural selection was first proposed by Charles Darwin and Alfred Russel Wallace in the scientific article On the Tendency of Species to form Varieties; and on the Perpetuation of Varieties and Species by Natural Means of Selection. By CHARLES DARWIN, Esq., F.R.S., F.L.S., & F.G.S., and ALFRED WALLACE, Esq. Communicated by Sir CHARLES LYELL, F.R.S., F.L.S., and J. D. HOOKER, Esq., M.D., V.P.R.S., F.L.S, &co. It is probably the most important scientific paper in the history of biology and it was first read at a meeting of the Linnean Society of London on July 1st 1858, before being published on the 20th August of that year in the Journal of the Proceedings of the Linnean Society: Zoology. Wallace's essay on natural selection, which forms part of the article below, was written in February 1858 and posted to Darwin with a covering letter, from the island of Ternate in the 'Malay Archipelago' shortly afterwards. It's unexpected arrival at Darwin's home in Kent in June 1858 spurred a shocked Darwin to hastily write his famous book On the Origin of Species, which was published fifteen months later in November 1859 (from http://wallacefund.info by George Beccaloni).

 


Die Steinbock Sammlungen (Günther Steinbock):

Zusammenfassung: Es muss sich um ein beliebtes Tier handeln, denn er ist ein Bestandteil der Tierkreiszeichen und findet sich in so manchem Sprichwort, etwa den "Bock zum Gärtner machen", oder da hat jemand "einen Bock geschossen". Das Bockbier ist ebenso bekannt wie das Wappentier. Nicht unerwähnt soll Peter Hyams Filmtitel "Capricorn One" bleiben.     


Komm' mit ins Mercantour (C. M. Brandstetter) – 4,10 MB

Zusammenfassung: Die französische Nationalparkverwaltung machte es dem Autor möglich eine Woche gemeinsam mit einem Parkranger im Mercantour zu forschen und Gebiete zu betreten, die allgemein nicht zugänglich sind. Als Erinnerung an diese Tage entstand eine philatelistische Dokumentation über das Gebiet. Dazu gibt es auch eine Galerie

   Résumé:  Faire connaître les richesses présentes dans l’espace naturel, créer un lieu de partage où s’impose le respect, se propage l’éthique, s’éveille la curiosité, tel est aussi l’un des principaux objectifs du Parc national du Mercantour. Rien ne sert de protéger et connaître si ce n’est pas pour le restituer: un parc est un monument de notre patrimoine national, un musée vivant à ciel ouvert!


Komm' mit nach Korsika (C. M. Brandstetter) – 4,0 MB

Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und ab und zu ein Badestopp: Zwischen den hohen Bergen und den traumhaften Küsten der Insel kommen sowohl marschfeste Wanderer als auch Spaziergänger auf ihre Kosten. Bei den zahlreichen Wanderstrecken durch die duftende Maquis, entlang der wunderschönen Küsten, durch tiefe Schwarzkiefernwälder oder in saftig grüne Flusstäler ist für jeden etwas dabei: gemütliche Tagestouren, Klettersteige, Canyoning oder ungeführte Wanderungen mit Tagesetappen (aus einem Fremdenverkehrsprospekt).

   Située en Méditerranée occidentale à 70 Km des côtes toscanes et à 170 km de la Côte d'Azur, la Corse est la plus variée et la plus verte des îles de Méditerranée. Une terre de découvertes recelant de multiples trésors : un patrimoine naturel riche et préservé.


Skandinavische Federbriefe von K-H. Neues

Ich bin verwirrt, ob der vielen Informationen, die dieser Beitrag bietet und stelle ihn dennoch hier unter die Naturwissenschaften (statt zu den historischen Beiträgen), denn einen Vogel nach einer Feder zu bestimmen, finde ich ein starkes Stück. Federn kennzeichnen Briefe, die rasch zuzustellen sind. Auch im Winter, wenn alles verschneit ist, in Skandinavien. Bei Zuwiderhandeln gibt es noch die körperliche Züchtigung: Lieber Briefträger, denk dran, heute seid ihr gewerkschaftlich organisiert, könnt auch einmal den Brief für den Nachbarn bei mir einwerfen, und 14 Tage für einen Brief von Belgien zu mir – keine Seltenheit! 



"I funghi e noi" di Ermanno Musso (Die Pilze und wir) – hier finden wir alles über die Pilze in vier Sprachen.

Pilze sind geheimnisvoll – sind sie doch Nahrungsmittel, Würze, Medizin und tödliches Gift. Dieses Exponat gibt auf 120 Blättern einen riesigen Einblick in die Welt der teilweise noch unbekannten Klasse der Lebewesen, die wir täglich in irgendeiner Form konsumieren. 


Einheimische Waldpflanzen (Offene Klasse) von Koni Häne

Insbesondere im Herbst finden wir einzelne Blätter und Samen, die vom Winde verweht werden. Können wir die einzelnen Blätter den vielen Baumarten des Waldes zuordnen? Kennen wir Moose und Flechten, die Pflanzen im Schatten der Bäume? Dieses Exponat ist dafür recht hilfreich und verbindet Natur und Philatelie auf ganz besonders reizvolle Art.


L'evoluzione animale di Giuseppe Morabito präsentiert uns auf 84 Seiten die Evolution der Tiere.

Klima und andere Umweltfaktoren gestalteten die Evolution und gestalten sie noch heute. So konnte sich die Tierwelt anpassen und alle Nischen bevölkern, die den Lebewesen auf unserem Planeten zur Verfügung stehen. 


Schmetterlinge – Motyli – ein Exponat von Pikhart & Vcelnice in tschechischer Sprache. 

In Tschechien werden noch immer bemerkenswerte Briefmarken und Blocks gedruckt. Dies kommt sicherlich daher, dass das Land immer noch zahlreiche einzigartige Biotope vorzeigen kann – ein Umstand, der uns mit Neid in diesen schönen Teil Europas blicken lässt. 


Unser Trinkwasser von Hans-Jürg Weber

Wenn wir – in Mitteleuropa – den Wasserhahn aufdrehen, kommt in den allermeisten Fällen Trinkwasser höchster Qualität aus dem Wasserhahn. Dies ist für uns selbstverständlich und wir haben Wasser im Überfluss.  Nicht immer und überall ist dies so, dass Wasser ver(sch)wendet werden kann. Es gibt es auch in Mitteleuropa Landstriche, aus denen das Grundwasser keine Trinkwasserqualität mehr besitzt – Schuld hat meist die intensive Landwirtschaft. Denken wir doch beim nächsten Wasserkonsum daran, dass Wasser ein wertvolles Gut ist.


Münster – unter Deutschlands Schönen eine der Schönsten

Das Exponat zeigt uns die Geschichte der "Perle Westfalens"  mit ihren zahlreichen Museen – darunter auch ein Naturkundemuseum – das Exponat wurde vom Briefmarkensammlerverein Münster zusammengestellt. 


Vielfalt der Spinnentiere auf Briefmarken – wir alle kennen Spinnen, aber wie viele Arten es wirklich gibt, lässt sich nur erahnen. Diese Seite gibt uns einen Eindruck von der Fülle der Arten in der Natur. 


 

Historische Exponate – Political History

Fast historische Exponate – Fiction?

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