Was kommt nach Corona?

Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Corona! Oder hat jemand gedacht, da sei nicht so? Nun, es mag sein, dass Corona nicht mehr alle tangiert, ein paar haben ihre Kontakte mit Infizierten mit dem Tod bezahlt. „Alles solche“, tönt es da aus einer Ecke, „die wären in einem halben Jahr sowieso hinüber gewesen…“ Das macht die Sache – statistisch gesehen nicht besser – denn wer hat das untersucht, ob diese Leute an oder mit oder wegen Corona verstorben sind. Obduziert wurden nur wenige!

Also bleibt eine Restmenge übrig, nämlich all jene, die nicht sowieso gestorben wären: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Alte. Angeblich sind Kinder kaum gefährdet, sie übertragen, sterben aber nicht – und wenn doch, werden Unverbesserliche behaupten, die wäre sowieso in einem halben Jahr tot gewesen…

Jugendliche sind die, die vielleicht Covid-19 am besten die Stirn bieten können. Noch sind sie unverbraucht, haben Abwehrkräfte – allerdings, darum sind sie auch leichtsinnig, eben aus dem vorgenannten Grund. Sie haben allerdings auch jüngere Geschwister, Eltern, Oma & Opa. Kontakte mit denen könnten daher für diese Konsequenzen haben. Nicht bei den Jüngeren oder Gleichaltrigen, aber bei Papa und Mama, Oma und Opa, aber tönt es wieder, die wären sowieso…

Die Politik, die das nun meistern muss, hat es besonders schwer, denn es gibt Kritiker, die Presse, die Opposition – all die sehen nur die Fehler, weil man nach einer solchen Pandemie immer alles besser weiss; man hätte können, und man hätte niemals dürfen. Dass auch Menschenleben zu beklagen sind, sieht niemand, denn es sind Kollateralschäden, sagen die einen, die sind einem Versagen zuzuschreiben, oder, die kennen wir schon, die wären sowieso…

Dass die Presse, wohlgemerkt die Fachpresse, sogenannte Fachzeitschriften wie etwa die Bild-Zeitung alles besser wissen, muss uns klar sein, denn auch die kämpfen ums Überleben, nicht wegen Corona, sondern wegen des Zeitschriftensterbens, einer Krankheit, die grassiert, seit es das Internet gibt. Und so wie das Fernsehen müssen die ums Überleben kämpfen, am besten dadurch, dass man auf der Titelseite Sensationen bringt. Das fördert die Auflage und somit mit Werbung die Umwegrentabilität. Die haben es aber schwerer als die Öffentlich-Rechtlichen, die bekommen sowieso Geld im Sinne der Steuer und den verkauften Werbeeinschaltungen.

Dabei sollten wir uns informieren, wie wir uns selbst am besten wappnen können, um nicht Covid-19-Opfer zu werden. Warum sich die Leute gegen Maske und Abstandhalten wehren, ist mir unklar. Bringt’s nix, schad’s nix. Dass die Leute keine Hände waschen wollen, obwohl auch das „etwas“ brächte, leuchtet ein, denn man muss es genau machen, den Daumen nicht vergessen, und nach dem Motto „eine Hand wäscht die andere“ das eine halbe Minute lang machen. Aber das ist eben eine lange Zeit in unserer schnelllebigen Zeit, zudem wollen wir nicht der Politik nacheifern, wo auch „eine andere Hand die andere wäscht….“ – Dabei hätten wir gerade in Zeiten wie diesen Zeit, Zeit die wir nun totschlagen müssen und Wichtigeres erledigen: Herumhängen, wichtige Mitteilungen versenden oder abrufen, sich via Händy weiterbilden…

Dass so manche Massnahme – etwa Abstand halten – erleichtert würde, wird vergessen. Ein paar Pfeile am Boden machen einen Supermarkt zum Einbahnwege-System, wo man sich kaum mehr so richtig nahe kommt. Ein paar Hinweis-Täfelchen (statt: Jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht!) mit „Berührt = gekauft“ würde den einen oder die andere abhalten, etwa eine Zucchini von allen Seiten zu beäugen, zu betasten, um sie dann wieder zurückzulegen, weil eine andere länger oder gerader gewachsen ist – Leute, da geht es ums Kilogramm!

Noch ein Wort zur App: wir werden schon seit langem überwacht „Willkommen in Deutschland“ nach dem Grenzübertritt ist der Beweis. Nun ist diese Mitteilung nicht mehr wichtig – alle haben eine Flatrate und Passivgebühren – vulgo Roaming – gibt es nicht mehr innerhalb der EU. Da man mit dieser Äpp auch sinnvollere Nachrichten bekommen kann, sollte man sie nutzen. Wenn der grosse Bruder sowieso weiss, wo wir sind, warum soll man nicht auch die Warnung bezüglich Naheverhältnis zu einem an Corona-Erkrankten bekommen? Wie wäre es mit dem Slogan „Jedem Däpp seine Äpp….“, mit der späteren Erklärung, dass man eben kein Däpp wäre, wenn…

Abschliessend kann der Verfasser sagen: Nachdenken, durchdenken, entscheiden – in Japan gilt das „Maske-Tragen“ als anständig, bei uns als lästig. Sind wir wirklich schon so vertrottelt, nicht von Anderen lernen zu können, zu wollen oder zu dürfen? Dürfen wir uns nicht mehr im Sinne Nippons anständig verhalten, müssen wir uns wie ein Darmausgang verhalten? Diese Frage stellt…

…der Brandstetter

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