Corona

Eigentlich ist es kaum zu glauben, dass wir über Corona und deren Virus so wenig wissen. Als Corona bezeichnen wir die Sonnenränder, wenn wir unser Zentralgestirn als leuchtende Scheibe am Himmel sehen. Sie wird von Protuberanzen, ähnlich Fontänen aus Sonnenmagma, verändert. Auch wenn die Sonne für uns untergegangen ist, arbeitet sie unermüdlich weiter, sprich die Kernfusion von zwei Wasserstoffatomen zu einem Heliumatom läuft weiter. Die Kernfusion hat der Mensch zwar verstanden, wie sie ablaufen dürfte; allerdings haben wir es nicht geschafft, diese Kernfusion „nachzubauen“.

Allerdings wollen wir das an dieser Stelle nicht erörtern, denn es geht mehr um das Corona-Virus, das eigentlich mit dem vorerwähnten physikalischen Problemen nichts zu tun hat. Dieses Virus ist von irgendwo her gekommen, manche behaupten von Fledermäusen, andere von Schlangen, aber wie und woher kam es zu den Fledermäusen oder Schlangen? Neben vielen anderen Antworten sind die Forscher auch diese Antwort schuldig geblieben, man darf hoffen, dass voreilig Handelnde nun nicht alle Löcher in Gebäuden wie Türmen, Dachboden oder Kirchen zumauern, damit Langohr & Co nicht länger Viren produzieren, modifizieren und letztlich verteilen können. Obwohl, gerade die Kirche hätte mit dem Ausgrenzen recht gute Erfahrungen – eigentlich seit Jahrhunderten, wenn man so will.  Lasset die Fledermäuse zu mir kommen…

Spannend wird es, wenn wir die menschlichen Reaktionen auf das Auftreten des Virus beobachten: als erste produzieren die Schmierfinken und Tintenklechser in ihren Zeitungen Meldungen, die kaum hinterfragt worden sind. Vogelgrippe, Sars und andere – das war einmal, jetzt kommt Corona. Auch die Fernsehstationen machen das Spiel mit: man zeigt Chinesen hinter Atemmasken, interviewt irgendwelche Leute in entfernten Ländern, montiert Untertitel und verbreitet so irgendwelche News, die nur einen Zweck haben: Einschaltquoten. Vor, während und nach der Sendung kommt Werbung, die den Schauenden und Staunenden animieren sollen, eine bestimmte Monatsbinde oder ein bestimmtes Getränk zu kaufen. Je nach Sendezeit werden die Einschaltungen modifiziert: morgens Kaffee, mittags eine Reise, abends Inkontinenzartikel und nachts Arzneimittel, damit der Beitrag zahlende Konsument auch gut schlafen kann, ob Corona und anderen aufschreckenden Neuigkeiten. Dann kommt Corona in Talkshows, der Begriff ist aus dem Englischen und bedeutet etwa Rede & Schau; will heissen, man plappert und verschmutzt die Umwelt mit Verbalem und so mancher Gast zieht dann auch eine Schau ab, denn er/sie kann Haarsträubendes von sich geben, sich in Szene setzen und am nächsten Tag steht genau das in den Zeitungen und man präsentiert es in Kommentaren, wägt ab, bestätigt oder dementiert. Zwischendurch geben noch Experten ihren Senf dazu. Und dann, wenn das Gruseln auch den letzten Bürger im hintersten Dorf hinter vielen Bergen gepackt hat, ja dann kommen noch die Politiker zu Wort. Politiker sind Fachleute, die sich ihr Geplapper von Spezialisten schreiben lassen; die Spezialisten wollen nicht etwa Informationen unter die Leute bringen, sondern wollen ihren Politiker, sprich ihren Arbeitgeber so in Szene setzen, dass dieser möglichst lang am Futtertrog des Steuerzahlers verharren kann. Nach einer gewissen Inkubationszeit für die Entwicklung von Meinungsvielfalt kommen dann Leute zu Wort, die das dann etwas Nüchterner formulieren (das will nicht heissen, dass die Politiker besoffen sind). Die meinen dann, dass auch eine Grippe ihre Todesopfer fordere – und nicht nur das Corona-Virus. Es stürben alte und geschwächte Leute, die etwa ihre Lunge ein Leben lang strapaziert und geschädigt hätten, etwa durch Rauchen oder Arbeiten in ungesunder Umgebung, etwa unter Tage. Aber diese Leute hätten auch einfach so das zeitliche segnen können, da hätte es kein besonderes Virus benötigt. Kinder seien darum weniger gefährdet, weil ein 10-Jähriger nicht schon 50 Raucherjahre hinter sich haben könne – auch sei es ungewöhnlich, dass man mit 10 schon eine Asbestlunge habe. Um diese Aussagen abzuschwächen und die Panik etwas zu vergrössern, berichtet man nun noch über ausverkaufte Atemmasken und fehlende Desinfektionsmittel. Viele werden sich nach dem Mittagsschlaf diesem Thema widmen und versuchen noch Masken und Chemie zu ergattern. Einen Tag später berichtet man, dass man festgestellt habe, dass sich Corona nicht in der Lunge vermehre sondern im Rachenraum. Welch tolle Meldung! Nun kann sich der Gesundheitsminister und andere Wichtigtuer darüber auslassen, dass man ausschliesslich in die Armbeuge zu niesen habe und man sich die Hände mit Seife zu waschen habe (er vermeidet den Begriff Desinfektion, denn der könnte nun zum Bumerang bei den nächsten Wahlen werden). Ja und nun jagt eine Expertenrunde die nächste; es wird nun über die Sinnhaftigkeit des Händewaschens diskutiert und so manch Kluger rät, man solle Schulen schliessen und die Leute sollen doch bitte zu Hause bleiben, um sich nichts zu holen bzw niemanden anzustecken. Dass es früher 40.000 Tote (heute ist die Zahl halbiert) in Deutschlands Spitälern gegeben hat, weil man den Onkel Doktor umarmen durfte, dass es immer noch etwa 400.000 bis 600.000 Infektionsfälle in eben diesen Einrichtungen gibt, wird verschwiegen, aber dass in Hintertupfingen ein 96jähriger an Corona verstorben ist, wird breitgetreten. Man interviewt noch den Bürgermeister von Hintertupfingen und kehrt dann zu weniger Wichtigem zurück: etwa den Krieg in Syrien.Und so geht ein anstrengender Tag eines Massenmedien-Konsumierenden zur Neige. Man hustet noch schnell in die Armbeuge und dann Gute Nacht…. meint…

der Brandstetter

Und irgendwann verschwinden die Meldungen zu Corona aus den Meldungen, ebenso wie sich das Virus tot läuft, vielleicht zu Schlange oder Fledermaus zurückkehrt, um eines Nachts – wie Dracula – wieder aufzutauchen, modifiziert und mit neuem Namensetikett versehen. Wer das mit den Infektionen nicht glaubt, kann es hier nachlesen. Meiden Sie deshalb Krankenhaus, Arzt und Apotheker, umarmen Sie niemals Weisskittel, es könnte Ihre letzte Umarmung sein. Nehmen Sie telefonisch Kontakt auf, schicken Sie Mails, Bilder oder Whatsapp, der Computer ist besser gegen Viren geschützt als Sie…

Wer schauen will, wie das Corona-Virus der Umwelt hilft kann sich die NOx-Entwicklung in China ansehen.

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