Käferarten

© Clemens M. Brandstetter

Käfer sind eine überaus erfolgreiche Insektengruppe, die auf der ganzen Welt von den tropischen Wäldern, über die Wüstengebiete bis in den hohen Norden in rund 350.000 Arten vorkommen. Sie leben von der Brackwasserzone der Meere bis hinauf in die höchsten Gipfelregionen, sie ernähren sich räuberisch von anderen Insekten, von allen möglichen Pflanzen (Bäume, Sträucher, Kräuter), verachten auch Pflanzensäfte und Pilze nicht. Wir finden sie in den verschiedensten Nischen: in der Laubstreu, in Wurzelnischen, im Schotter, im Lehm, in der Sprühzone der Wasserfälle im Moos, auf Holzteilen unter Wasser – und manche in unseren Lebensmitteln.

Die Käfer gibt es in allen Farben, manche auffällig schillernd, andere perfekt dem Untergrund angepasst. Durch rote oder schwarz-gelbe Färbung wollen sie mitteilen: lass mich in Ruhe. 

Viele der Käferarten sind stenök, das heisst sie haben eine sehr enge Bindung an einen Lebensraum (Biotop): manche ernähren sich von nur einer einzigen Pflanzenart (monophag), andere kommen nur in Salzwiesen vor, wieder andere benötigen Feuchtigkeit, Wasserlacken oder Fliessgewässer, um zu überleben.

Hier kann man das Käferinventar von Vorarlberg und Liechtenstein herunterladen (fast 4.000 Arten wurden bisher festgestellt): Käferinventar.pdf


Abb 1: Käfer sind vielgestaltig, riesig oder auch winzig klein – fast unsichtbar!


 

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