Ich denke, also bin ich

Das Leben des René Descartes (1596-1650) ist ein Abbild seiner Zeit. Die Aufklärung, das Wissen, verdrängt das Mittelalter, den Glauben. Noch wehrt sich die Katholische Kirche gegen die Zerstörung ihrer Dogmen, aber Menschen wie Descartes sind die Wegbereiter einer neuen Ära mit Menschen, die am Althergebrachten zweifeln.

Dr. Eike Pies (Medizinhistoriker) hat 1981 als erster Wissenschaftler die Krankheitssymptome Descartes als Folge einer Arsenvergiftung erkannt und als erster den Namen von Descartes Mörder genannt. Eike Pies im Handschriftenarchiv der Universität Leiden zum Tod des René Descartes am 11.02.1650: In Frankreich, wo die Gebeine des Denkers lagern, mangelt es offenbar an Interesse. Zwei Briefe an Henry de Lumley, Direktor des Musée de l'Homme, Paris, in dem Descartes' Schädel aufbewahrt wird, bleiben unbeantwortet. Pies ist fest überzeugt, dass die Franzosen den Arsen-Test längst gemacht haben – „mit positivem Befund", andernfalls hätten sie ihr Stillschweigen gebrochen: "Hätten die kein Gift gefunden, wäre meine These ja widerlegt.“

Zum Mordfall René Descartes   (9 MB)

 


 

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